Exkursionen Alpines Wandern Wildbeobachtung

Wildbeobachtung im Kaponigtal

In der Nationalparkgemeinde Obervellach  mit Übernachtung bei der Gatternighütte.

Unter fachkundiger Führung können Sie von einer Beobachtungskanzel im einzigartigen Kaponigtal in der Marktgemeinde Obervellach Wildtiere in freier Natur beobachten.

Dieses beeindruckende Naturerlebnis der Wildbeobachtung beinhaltet das Kennen lernen der Wildtierarten – Rehwild, Rotwild und Gamswild.

Das Ziel dieser Beobachtung ist, dass jeder Teilnehmer die Wildarten Reh, Hirsch und Gams unterscheiden kann. Dies erfolgt in Form einer vorherigen theoretischen Information in der Gatternighütte mit anschließender Beobachtung der Wildtiere in der freien Wildbahn.

Während dieser Exkursion erfahren Sie noch viel Wissenswertes über die heimische Vegetation (Nadelbäume, Farne, Moose, Flechten).

Die Übernachtung erfolgt bei der Gatternighütte.

Info

Exkursion:                 Wildbeobachtung von Reh-, Rot- und Gamswild – ein beeindruckendes Naturerlebnis im Nationalpark Hohe Tauern Kaponigtal.

Ausgangspunkt:          Obervellach – Hauptplatz Auffahrt bis zur Gatternighütte, 1.498 m

Termin:                     Jeden Dienstag mit Übernachtung auf Mittwoch während der Monate Juni bis Oktober

Treffpunkt:                Dienstags um 14.00 Uhr am Hauptplatz Obervellach bei der Infotafel des Nationalparks

Dauer:                      Dienstag, 14.00 Uhr bis Mittwoch, ca. 11.00 Uhr

Ausrüstung:                Gutes Schuhwerk, warme und wetterfeste Bekleidung, Taschenlampe, Fernglas

Teilnehmer:               Mindestens 3 Personen – maximal 5 Personen

Kosten:

1) Wildtierbeobachtung mit Jause bei der Gatternighütte, 180,00 Euro 1 bis 8 personen.

2) Wildtierbeobachtung mit Nächtigung bei der Gatternighütte (mit Abendessen und Frühstück)  pro Person – 40,– Euro

Auffahrt gegen Entgelt mit dem Taxi oder mit dem eigenen PKW

Anmeldung:               Bis zum Tag vor der Exkursion (spätestens bis 12.00 Uhr) im Tourismusbüro Obervellach

Info:                              Tourismusbüro Obervellach, 9821 Obervellach 21  Tel.: +43 (4782) 2510

www.obervellach.atinfo@obervellach.at

Nationalpark-Ranger und Bergwanderführer

Ron Kapteyn, Tel.: +43 (664) 15 40 300

Zagutnig

Wunderschöner Aussichtsberg

SEVEN SUMMITS  

7 besondere Bergerlebnisse im Nationalpark Hohe Tauern

Unter den “Seven Summits” versteht man eigentlich die höchsten Berge der 7 Kontinente. Doch wir haben unsere eigenen “Seven Summits” – 7 Gipfel in den 7 Kärntner Nationalparkgemeinden! Bewusst nicht die höchsten oder schwierigsten – 7 Erlebnisse, die die Vielfalt des Nationalparks widerspiegeln.

Ein Gipfel der Seven Summits ist der “ZAGUTNIG“ (2.731 m) in der Nationalparkgemeinde Obervellach.

Die Zagutnigspitze zeigt ihren Talorten zwei grundverschiedene Gesichter: Während sie nach Mallnitz schwindelerregende Steilwände sendet, wendet sie Obervellach mit Grashängen ihre wesentlich sanftere Seite zu. Über diese steilen Bergwiesen führt auch, ausgehend vom Kaponigtal, der Anstieg auf diesen eindrucksvollen Gipfel am Rande der einsamen Reisseckgruppe.

Info 

Ausgangspunkt:            Obervellach – Hauptplatz Auffahrt bis zur Gatternighütte, 1.500 m

Die Route: 

Von der Gatternighütte geht es zuerst auf einem breiten Almweg zur Urbanalm. Nun auf dem gut markierten Weg zunehmend steiler hinauf zum Zirmboden, wo kurz vor einer Jagdhütte (1.972 m) der Steig zum Zagutnigspitz abzweigt. Der schmale Steig führt ab hier durchgehend steil über die Kaponigalmwiesen direkt hinauf zum Zagutniggipfel in 2.731 m Seehöhe. Von der Zagutnigspitze hat man einen wunderbaren Blick auf den Großglockner, den Ankogel und  die „Tauernkönigin“ – die Hochalmspitze sowie auf das Säuleck, welches auch als „Damendreitausender“ bezeichnet wird.

Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

Höhendifferenz:             ca. 1.230 m (Aufstieg ab Gatternighütte)

Gehzeit:                        5 – 6 Stunden  Aufstieg 3 – 3,5 Stunden

Charakter:

Wenig schwierige Wanderung auf teilweise schmalen Fußwegen über grasige, südexponierte Steilhänge, die bei Nässe jedoch erhöhte Vorsicht erfordern.

Beste Jahreszeit:          Mai – Oktober

**** ** ****

Termin:                         Nach Vereinbarung

Treffpunkt:                     Um 8.00 Uhr am Hauptplatz Obervellach bei der Infotafel des Nationalparks

Ausrüstung:                   Gutes Schuhwerk und warme, wetterfeste Kleidung  Wanderstöcke empfehlenswert

Teilnehmer:                   Mindestens 6 Personen

Kosten:                          180,00 Euro 1 bis 8 personen.

Auffahrt gegen Entgelt mit dem Taxi oder mit dem eigenen PKW

Einkehrmöglichkeit:       Gatternighütte

Anmeldung:                   Einen Tag vorher bis spätestens 12.00 Uhr im Tourismusbüro Obervellach

Info:                              Tourismusbüro Obervellach, 9821 Obervellach 21  Tel.: +43 (4782) 2510 www.obervellach.atinfo@obervellach.at

Nationalpark-Ranger und Bergwanderführer

Ron Kapteyn, Tel.: +43 (664) 15 40 300

Moosboden

Wunderschöne Exkursion in die Perle des Nationalparks

Der Moosboden im Kaponigtal,  im Kerngebiet des Nationalparks Hohe Tauern in der Marktgemeinde Obervellach, wird als ein besonderes Juwel des Nationalparks bezeichnet. Er bietet mit seiner wahrhaft hochalpinen Umrahmung einen Anblick von unbeschreiblicher Schönheit. Solche Wildheit und Ursprünglichkeit findet man selten in einem Talschluss.

Der Aufstieg vom Steggraben bis zur Bodenhütte führt an mächtigen Bergstürzen vorbei, über Lichtungen und durch urige Zirben-Lärchen-Wälder hindurch, bis zum Moosboden in einer Seehöhe von 1.949 Meter. Am Moosboden liegt ein hochinteressantes Moor, durch das sich ein Quellbach mit mehreren kleinen Rinnsalen schlängelt. Hier kann man den Zauber der Natur, die seltene  MoorBotanik,  wie zum Beispiel das Wollgras – Rotes Torfmoos – Gewöhnliches Fettkraut und vieles mehr, in Ruhe genießen. Und vielleicht kann man im Moorbereich sogar den Mohrenfalter oder den Alpensalamander erblicken.

Während dieser Exkursion erfahren Sie auch viel Wissenswertes über die heimische Vegetation und erhalten Einblick in die geologischen Grundkenntnisse.

Info 

Ausgangspunkt:         Obervellach – Hauptplatz Auffahrt bis zum Steggraben im Kaponigtal, 1.382 m 

Die Route:        

Vom Steggraben folgt man dem Weg taleinwärts zur Bodenhütte (1.649 m) und weiter zum Moosboden in 1.949 m Seehöhe. Auf einem schmalen, fast verwachsenen Fußweg dorthin, eröffnet sich ein unbeschreiblich schöner, kleiner Talschluss im obersten Waldbereich.

Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

Höhendifferenz:         ca. 570 m (Aufstieg)

Gehzeit:                    ca. 2,5 Stunden

Charakter:                 Leichte Wanderung

Beste Jahreszeit:        Mai – Oktober

**** ** ****

Termin:                     Nach Vereinbarung (täglich möglich)

Treffpunkt:                 Um 8.00 Uhr am Hauptplatz Obervellach
bei der Infotafel des Nationalparks

Ausrüstung:                Gutes Schuhwerk und warme, wetterfeste Kleidung Wanderstöcke empfehlenswert

Teilnehmer:               Mindestens 6 Personen

Kosten:                     180,00 Euro 1 bis 8 personen.

Auffahrt gegen Entgelt mit dem Taxi oder mit dem eigenen PKW

Einkehrmöglichkeit:     Gatternighütte

Anmeldung:               Einen Tag vorher bis spätestens 12.00 Uhr im Tourismusbüro Obervellach

Info:                         Tourismusbüro Obervellach, 9821 Obervellach 21  Tel.: +43 (4782) 2510 www.obervellach.atinfo@obervellach.at

Nationalpark-Ranger und Bergwanderführer

Ron Kapteyn, Tel.: +43 (664) 15 40 300

Seeschartl

Eindrucksvolle Bergwanderung mit Übergang vom Dösental ins Kaponigtal

Ausgangspunkt:         Obervellach – Hauptplatz Auffahrt nach Mallnitz in das Dösental, 1.450 m

Die Route:        

Ab dem Parkplatz Dösental (Venezianersäge) wandert man entlang des Dösenbaches auf einem Forstweg durch einen Fichtenwald bis zur Konradhütte. Von hier geht es weiter auf einem Alpenvereinssteig über eine mit Fichten und Lärchen bewaldete Steilstufe 300 m aufwärts zur Dösener Hütte. Der Weg führt weiter über Alm- und Moorböden zu den Lackenböden, welche landschaftlich sehr reizvoll und malerisch sind. Nach weiteren Stufen erreicht man den Talschluss mit dem Dösener See, wo sich am Westende das Arthur-von-Schmid-Haus (2.272 m) befindet. Von hier geht es in Richtung Süden bis zum Seeschartl in 2.658 m Seehöhe, wo man die raue Schönheit der Umgebung genießen kann.  Der Abstieg erfolgt auf dem markierten Weg zum Moosboden im Kaponigtal, welcher mit seiner hochalpinen Umrahmung einen Anblick von unbeschreiblicher Schönheit bietet. Über Lichtungen und durch urige Zirben-Lärchen-Wälder erreicht man die Gatternighütte.

Von der Gatternighütte geht es mittels Taxi retour nach Obervellach.

Höhendifferenz:         ca. 1.200 m (Aufstieg)

Gehzeit:

Parkplatz Dösental – Arthur-von-Schmid-Haus, ca. 3 Stunden

Arthur-von-Schmid-Haus – Seeschartl, ca. 1,5 Stunden

Seeschartl – Gatternighütte, ca. 3 Stunden

Charakter:
Anstrengende Wanderung im hochalpinen Gelände, Trittsicherheit erforderlich 

Beste Jahreszeit:        Juli – September

Info

Termin:                     Nach Vereinbarung

Treffpunkt:                Um 8.00 Uhr am Hauptplatz Obervellach bei der Infotafel des Nationalparks

Ausrüstung:                Gutes Schuhwerk und warme, wetterfeste Kleidung Wanderstöcke empfehlenswert

Teilnehmer:               Mindestens 6 Personen

Kosten:                      180,00 Euro 1 bis 8 personen.

Auffahrt gegen Entgelt mit dem Taxi

Einkehrmöglichkeit:     Arthur-von-Schmid-Haus und Gatternighütte

Anmeldung:               Einen Tag vorher bis spätestens 12.00 Uhr im Tourismusbüro Obervellach

Info:                         Tourismusbüro Obervellach, 9821 Obervellach 21  Tel.: +43 (4782) 2510 www.obervellach.atinfo@obervellach.at

Nationalpark-Ranger und Bergwanderführer

Ron Kapteyn, Tel.: +43 (664) 15 40 300

Lonzarunde

Herrliche Rundwanderung in der Goldberggruppe

Ausgangspunkt:          Obervellach – Hauptplatz Auffahrt zum Almgasthof Himmelbauer, 1.240 m 

Die Route:        

Vom Almgasthof Himmelbauer folgt man zuerst entlang eines Forst- und Almweges in Richtung Stanerhütte (1.763 m). Der Fußweg führt weiter aufwärts, vorbei an vielen typischen Alpenblumen und einer Zwergstrauchheide, über die Lassacherhöhe und Stanerne-Mandl zum  Lonzaköpfl in 2.317 m Seehöhe. Das Lonzaköpfl, ein beweideter Grasrücken, bietet einen außergewöhnlich schönen Rundblick nach allen Seiten.

Der Abstieg erfolgt nach Norden zur Häusleralm (1.868 m) in der Gemeinde Mallnitz, weiter über den Höhensteig Dolomitenblick zur Stanerhütte und zurück zum Ausgangspunkt.

Rückfahrt vom Almgasthof Himmelbauer nach Obervellach.

Höhendifferenz:         ca. 1.080 m (Aufstieg)

Gehzeit:

Almgasthof Himmelbauer – Lonzaköpfl, ca. 2,5 Stunden

Lonzaköpfl – Häusleralm, ca. ¾ Stunde

Häusleralm – Dolomitenblicksteig – Almgasthof Himmelbauer, ca. 2,5 Stunden

Charakter:                 Mittelschwere Wanderung  

Beste Jahreszeit:        Mai – Oktober

Info

Termin:                     Nach Vereinbarung

Treffpunkt:                Um 8.00 Uhr am Hauptplatz Obervellach bei der Infotafel des Nationalparks

Ausrüstung:                Gutes Schuhwerk und warme, wetterfeste Kleidung Wanderstöcke empfehlenswert

Teilnehmer:               Mindestens 6 Personen

Kosten:                     180,00 Euro 1 bis 8 personen.

Auffahrt gegen Entgelt mit dem Taxi oder mit dem eigenen PKW

Einkehrmöglichkeit:     Almgasthof Himmelbauer

Anmeldung:               Einen Tag vorher bis spätestens 12.00 Uhr im Tourismusbüro Obervellach

Info:                         Tourismusbüro Obervellach, 9821 Obervellach 21 Tel.: +43 (4782) 2510  www.obervellach.atinfo@obervellach.at

Nationalpark-Ranger und Bergwanderführer

Ron Kapteyn, Tel.: +43 (664) 15 40 300

Gröneck

Bergwanderung zum markanten Aussichtsgipfel

Ausgangspunkt:          Obervellach – Hauptplatz Auffahrt zum Gatternighof am Pfaffenberg, 1.100 m

Die Route:        

Vom Gatternighof geht es entlang des asphaltierten Güterweges gerade aus bis zum Gehöft vlg. Buchholzer, von wo man einen wunderbaren Blick auf Obervellach hat. Vom Buchholzer Hof führt ein markierter Steig durch Wälder und über saftige Almwiesen zur Leutschacher- und Lerchbaumer Alm. Zum Schluss geht es über einen steilen Bergrücken (Steigspuren) zum Gröneckgipfel in 2.691 m Seehöhe. Vom Gipfel hat man einen fantastischen Rundblick auf das Mölltal und die Kreuzeckgruppe mit dem Hausberg Polinik.

Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

Höhendifferenz:          ca. 1600 m (Aufstieg)

Gehzeit:

Gatternighof – Leutschacher Alm, ca. 2 Stunden

Leutschacher Alm – Gröneckgipfel, ca. 2,5 Stunden

Charakter:

Schwierige Wanderung im hochalpinen Gelände, Trittsicherheit erforderlich

Beste Jahreszeit:        Juni – September

Info

Termin:                     Nach Vereinbarung

Treffpunkt:                Um 8.00 Uhr am Hauptplatz Obervellach bei der Infotafel des Nationalparks

Ausrüstung:                Gutes Schuhwerk und warme, wetterfeste Kleidung Wanderstöcke empfehlenswert

Teilnehmer:               Mindestens 6 Personen

Kosten:                      180,00 Euro 1 bis 8 personen.

Auffahrt gegen Entgelt mit dem Taxi oder mit dem eigenen PKW

Anmeldung:               Einen Tag vorher bis spätestens 12.00 Uhr im Tourismusbüro Obervellach

Info:                         Tourismusbüro Obervellach, 9821 Obervellach 21 Tel.: +43 (4782) 2510 www.obervellach.atinfo@obervellach.at

Nationalpark-Ranger und Bergwanderführer

Ron Kapteyn, Tel.: +43 (664) 15 40 300

Polinik

Auf steilem Weg zum Obervellacher Hausberg

Ausgangspunkt:          Obervellach – Hauptplatz

Auffahrt bis zur Jägerhütte (Schranken), 1.350 m

Die Route:        

Von der Jägerhütte wandert man einige Serpentinen lang entlang des Fahrweges und wechselt dann auf einen markierten Steig. In vielen Windungen führt der steiler werdende Steig durch den immer lichteren Wald bergan und erreicht in 1. 873 Meter die Polinik Hütte.

Von der Polinik Hütte führt ein schmaler Fußweg durch einen Zirbenwald mit reichlich Alpenrosenunterwuchs aufwärts. Nach einem steilen Gipfelanstieg, welcher teilweise gesichert ist, erreicht man die höchste Erhebung der Kreuzeckgruppe, die Polinikspitze in 2.784 m Seehöhe. Hier wird man durch einen prachtvollen Rundblick von den Südtiroler Dolomiten über die Hochalmspitze bis zum Großglockner belohnt.

Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

Höhendifferenz:          ca. 1.430 m (Aufstieg)

Gehzeit:

Jägerhütte – Polinik Hütte, ca. 1,5 Stunden

Polinik Hütte – Polinikspitze, ca. 2,5 Stunden

Charakter:

Mittelschwere Bergtour, steiler Anstieg im Gipfelbereich

Trittsicherheit erforderlich

Beste Jahreszeit:        Juni – September

Info

Termin:                     Nach Vereinbarung

Treffpunkt:                Um 8.00 Uhr am Hauptplatz Obervellach bei der Infotafel des Nationalparks

Ausrüstung:                Gute Bergschuhe

Teilnehmer:               Mindestens 6 Personen

Kosten:                     180,00 Euro 1 bis 8 personen.

Auffahrt gegen Entgelt mit dem Taxi oder mit dem eigenen PKW

Ausrüstung:                Festes Schuhwerk und warme, wetterfeste Kleidung Wanderstöcke empfehlenswert

Einkehrmöglichkeit:     Polinik-Hütte

Anmeldung:               Einen Tag vorher bis spätestens 12.00 Uhr im Tourismusbüro Obervellach

Info:                         Tourismusbüro Obervellach, 9821 Obervellach 21 Tel.: +43 (4782) 2510 www.obervellach.atinfo@obervellach.at

Nationalpark-Ranger und Bergwanderführer

Ron Kapteyn, Tel.: +43 (664) 15 40 300

Groppenstein- und Rabischschlucht

Wasser erleben – Wasserkraft

Ausgangspunkt:          Obervellach – Hauptplatz, 680 m

Die Route:        

Vom Hauptplatz führt die Wanderung entlang des Römerweges nach Raufen bis zum Einstieg in die Groppensteinschlucht, welche eine  Bachschlucht ist, teilweise klammartig mit ausgewaschenen Felsen und modellartigen Kolken und Wasserfällen. Bereits nach kurzer Wegstrecke gelangt man in einen eindrucksvollen Bachabschnitt mit kleinen Wasserfällen und prächtigen Kolken. Der Weg (teilweise gesichert) führt dann durch einen fichtendominierten Schluchtwald bergwärts zum großen Groppensteiner Wasserfall, welcher 30 m über eine harte Gesteinsstufe stürzt. Am Ende der Schlucht gelangt man auf einen Fahrweg. Nach einigen Metern zweigt rechts  ein Waldweg in Richtung Lassach und zum Gasthof „Zur guten Quelle“ ab. Von Lassach führt der Weg zum Einstieg in die imposante Rabischschlucht, wo man auf Plattformen direkt über dem schäumenden Wasser steht. Der Weg verlässt die Schlucht direkt im Talboden von Mallnitz (1.220 m).

Rückfahrt nach Obervellach mit Taxi oder Bus.

Höhendifferenz:         ca. 540 m (Aufstieg)

Gehzeit:

Obervellach – Groppensteinschlucht – GH „Zur guten Quelle“, ca. 2,5 Stunden

Gasthof „Zur guten Quelle“ – Rabischschlucht – Mallnitz, ca. 2 Stunden

Charakter:                 Leichte Wanderung, an ein paar abschüssigen Stellen ist Vorsicht angebracht

Beste Jahreszeit:        Mai – Oktober

Info

Termin:                     Nach Vereinbarung

Treffpunkt:                Um 8.00 Uhr am Hauptplatz Obervellach bei der Infotafel des Nationalparks

Ausrüstung:                Gutes Schuhwerk und warme, wetterfeste Kleidung Wanderstöcke empfehlenswert

Teilnehmer:               Mindestens 6 Personen

Kosten:                     180,00 Euro 1 bis 8 personen.

Rückfahrt gegen Entgelt mit dem Taxi oder Bus

Einkehrmöglichkeit:     Gasthof „Zur guten Quelle“

Anmeldung:               Einen Tag vorher bis spätestens 12.00 Uhr im Tourismusbüro Obervellach

Info:                         Tourismusbüro Obervellach, 9821 Obervellach 21 Tel.: +43 (4782) 2510 www.obervellach.atinfo@obervellach.at

Nationalpark-Ranger und Bergwanderführer

Ron Kapteyn, Tel.: +43 (664) 15 40 300

 

Die 10 Wanderregeln:

Der Verband Alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ) und die UIAA (Union internationale des associations d´alpinisme = Internationale Vereinigung der Alpinistenverbände) haben vor einigen Jahren internationale Verhaltensgrundsätze für das Bergsteigen ausgearbeitet (in der Folge sinngemäß wieder gegeben).

1. Prüfe vor dem Wandern oder einer Bergtour deine körperliche Eignung und schätze deine Erfahrung sowie die deiner Begleitung, insbesondere die deiner Kinder, richtig ein. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind oft wichtige Erfordernisse beim Wandern und Bergsteigen. Wenn du öfter in die Berge gehst, dann bilde dich rechtzeitig aus. Die alpinen Vereine, Alpin- und Bergsteigerschulen sowie Bergführer geben dir dazu Gelegenheit.

2. Plane jede Bergtour vorher genau. Wanderkarten und Wanderliteratur sowie Auskünfte alpiner Vereine und Ortskundige, wie Bergführer und Hüttenwirte, können dabei helfen. Nicht die Streckenlänge ist beim Wandern und Bergsteigen entscheidend, sondern die zu überwindende Höhendifferenz.

3. Am Berg benötigst du eine entsprechende Wanderausrüstung und Wanderbekleidung, insbesondere aber feste Wanderschuhe mit griffiger Sohle. Wetter- und Kälteschutz, wie Pullover, Ohrenschutz und Handschuhe, sind unerlässlich, denn das Wetter kann oft und sehr rasch umschlagen. Wichtig sind auch eine Tourenapotheke und Notverpflegung.

4. Beachte die Witterungsverhältnisse, insbesondere die Wettervorhersage und Lawinenberichte in den Massenmedien und vor allem im Rundfunk. Erkundige dich vor dem Wandern auch über die lokale Wetter- bzw. Schneelage im betroffenen Tourengebiet.

5. Die Tour muss entsprechend der Jahreszeit der Tageslänge angepasst sein. Gib aus Gründen der Sicherheit, besonders für den Notfall, Weg und Ziel an – allenfalls auch den Zeitpunkt der Rückkehr. Nur wenn Du dies tust, kannst Du im Notfall auch Erfolg versprechend gesucht werden.

6. Früh weggehen, früh zurückkehren, umkehren können, das bedeutet Spaß und Sicherheit beim Wandern und Bergsteigen. Verhindere, dass die Nacht dich unterwegs überrascht.

7. Gehe nicht allein. Überzeuge dich von den Fähigkeiten deiner Begleiter. Die Leistungsfähigkeit des Schwächsten ist der Maßstab. Achte auf richtiges Verhalten beim Wandern, auch wenn du mit Erfahrenen gehst. Bergführer oder geprüfte Wanderführer sind zuverlässige Begleiter.

8. Pass dein Tempo immer deinen Möglichkeiten und denen deiner Begleiter an. Zu schnelles Gehen führt unweigerlich zu frühzeitiger Erschöpfung. Gehe nicht bis zum Äußersten deiner Kräfte, du kannst nie wissen, was dir noch bevor steht.

9. Verlasse die markierten Wanderwege nicht. Aber Markierungen sind weder ein Hinweis auf die Schwierigkeiten noch auf den Zustand der Wanderwege. Wenn Du die Markierung verloren hast, kehre um. Weil auch in leichtem Gelände ein Sturz möglich ist, ist beim Wandern größte Aufmerksamkeit notwendig. Die Begehung steiler Grashänge, besonders bei Nässe, von steilen Schneefeldern und Gletschern ist immer schwierig und gefahrvoll. Auf verschneiten Gletschern und Kletterrouten ist immer mit Brust- und Sitzgurt anzuseilen. Vermeide das Betreten von Schneebrücken und das Überqueren hoch gehender Gletscherbäche. Schneegipfel können auch im Sommer Wechten aufweisen.

10. Halte die Bergwelt sauber, nimm deine Abfälle mit ins Tal und hilf mit, unsere Berge rein zu halten.

Vielen Dank und schöne Naturerlebnisse beim Wandern!

 

Geologie:

Geologie Österreichs: Österreich hat mit den Alpen (Ostalpen) Anteil am alpinen Gebirgssystem. Dieses besteht aus verschiedensten Gesteinen der Europäischen und der Afrikanischen Platte, die sich in der Jurazeit auseinander und ab der Kreidezeit wieder zueinander bewegten (Konzept der Plattentektonik). Durch “Kollision” der Platten kam es zur mehrphasigen Gebirgsbildung (hauptsächlich in der Kreide- und der Tertiärzeit) und zur Auffaltung und Übereinanderschiebung (“Stockwerkbau”) der Gesteinsserien.

Durch Erosion treten tiefer liegende “Stockwerke” des Alpenkörpers zutage (“Tauernfenster”), dies ermöglicht die Erforschung des internen Gebirgsbaus. Nach den wesentlichen Gebirgsbildungsphasen entstanden im alpinen Gebirgskörper Becken (Wiener Becken, Steirisches Becken, Mur-Mürz-Furche, Klagenfurter Becken, Lavanttaler Becken) im alpinen Gebirgskörper. Das bedeutendste davon ist das Wiener Becken mit seinen reichen Erdöl- und Erdgasvorkommen in den Sedimentgesteinen.

Mit dem Wald- und Mühlviertel (Böhmisches Massiv) hat Österreich auch Anteil am variszischen Gebirgssystem, das heute als eingeebnetes Plateau die Reste eines Gebirgssystems aus dem Erdaltertum (Paläozoikum) darstellt. Hier befindet sich auch das älteste Gestein Österreichs, der Bittescher Gneis (1,38 Milliarden Jahre).

Zwischen der Böhmischen Masse im Norden und dem Alpenkörper im Süden befindet sich die  Molassezone, welche aus deren Abtragungsprodukten (Sedimenten) besteht. Im Zuge der letzten Gebirgsbildungsphasen  in der Jungtertiärzeit wurden südliche Teile der Molassezone noch vom Alpenkörper überschoben. Die letzte Prägung erfuhren die Alpen und die Molassezone durch die zusammenhängende dicke Eisbedeckung während der Eiszeiten im Quartär.

Die Alpen

Alpen (keltisch “alb” = hoch, “alpa” = Gebirge), ziehen sich in einem Bogen (1200 km lang, 150-250 km breit) vom Golf von Genua bis zur Donau (Fläche 220.000 km2). Der österreichische Anteil an den Alpen, die rund 2 Drittel der Fläche Österreichs einnehmen, umfasst den größten Teil der Ostalpen, in den Karnischen Alpen und Südkarawanken auch nördliche Teile der Südalpen, deren geologische Grenze zu den Ostalpen entlang des Gailtals und durch die Karawanken verläuft. Die Ostalpen werden in Österreich in die Nordalpen und die Zentralalpen gegliedert, deren Grenze durch die Linie Klostertal- Arlberg- Inntal- Salzachtal bis Zeller See- Wagrainer Höhe- oberes Ennstal- Schoberpass- Mürztaler Alpen- Semmering- südliches Wiener Becken gegeben ist.

Am Aufbau der Ostalpen sind, wie in den gesamten Alpen, Gesteine aller Art aus allen Erdzeitaltern enthalten, die in komplizierten Prozessen während der alpinen Gebirgsbildung vom Jura bis in die jüngere Tertiärzeit hauptsächlich durch Deckentektonik zu einem Hochgebirge wurden. Dabei erfolgte eine Einengung der geologischen Räume um viele 100 km im Zuge plattentektonischer Prozesse. In jüngerer geologischer Zeit führte die Erosion im Norden den Abtragungsschutt dem Meer der Molassezone im Alpenvorland zu, im Osten und Süden dem Wiener Becken und dem pannonischen Becken. Schließlich gab die Eiszeit den Alpen ihr heutiges Aussehen.

Die vorherrschenden Gesteinsarten bestimmen das Landschaftsbild. In den aus kristallinen Gesteinen bestehenden Zentralalpen mit den höchsten, im Westen meist vergletscherten Gipfeln bilden Granit und Gneis geradlinige Kämme, Schiefer gezackte Grate, Glimmerschiefer und Quarzphyllit sanftere Formen. In den Nordalpen fallen – von Süden nach Norden – die paläozoischen Schiefer der Grauwackenzone durch die Alm- und Waldböden auf, denen sich gegen Norden die Nördlichen Kalkalpen mit ihren Kalkhochplateaus und den im Nordosten allmählich waldreichen Mittelgebirgscharakter annehmenden Kalkvoralpen anschließen. Die sandsteinreiche Flyschzone schließlich bildet den Abschluss gegen das Alpenvorland.

Der Großglockner (3797 m), Österreichs höchster Berg, und der 20 km2 große Pasterzengletscher liegen in den Hohen Tauern. Daneben gibt es in den österreichischen Alpen fast 1000 Gletscher und rund 860 “Dreitausender” (davon rund die Hälfte in den Ötztaler und Stubaier Alpen (zum Beispiel Wildspitze 3774 m, Zuckerhütl 3507 m).

Die Alpen sind eine wichtige Klima- und Wasserscheide. Die westlichen und nördlichen Ränder werden durch Westwinde stärker vom atlantischen Klima mit reichen Niederschlägen, der östliche Teil durch das trockene pannonische Binnenklima Ungarns und der Südabfall vom milden Mittelmeerklima geprägt. In den Randzonen und den Höhen fallen mehr Niederschläge (2000-3000 mm) als im Inneren und im Osten. Manche Täler und Becken sind ausgesprochen trocken. Bis zur Höhe von etwa 2400-2800 m nehmen Häufigkeit und Menge der Niederschläge zu, dann wieder ab. In abgeschlossenen inneralpinen Becken treten “Kaltluftseen” mit Inversion auf.

Die höchste Getreidegrenze findet sich in den Hohen Tauern auf 1524 m, Weinbau wird am Alpenostrand betrieben, in Föhngebieten wachsen Mais und Edelobst. An die Kulturzone schließt die Laub- und Mischwaldzone an (Buche, Schwarzföhre und andere), ihr folgen die Nadelwaldzone (Fichte, Tanne, Lärche, Zirbelkiefer), der 200-300 m breite Krummholzgürtel (Legföhre oder Latsche, Grünerle) und die Almregion. Die Waldgrenze liegt bei 1400-1970 m, die Baumgrenze bei 1500-2100 m Höhe. Zwischen 2700-2900 m beginnen die Gletscher.

Die Alpen sind reich an Pässen und Übergängen. Die Längstäler sind meist breit und offen, siedlungs-, wirtschafts- und verkehrsbegünstigt (Salzach-Ennstal-Furche, Drautal), während die Quertäler enger und schwerer besiedelbar sind. Eine wichtige Verkehrsleitlinie ist die Mur-Mürz-Furche mit der Verbindung Wien- Semmering- Mürz- Mur- Klagenfurter Becken nach Oberitalien.

Während im westlichen Teil der Fremdenverkehr wirtschaftlich dominiert, wurde im östlichen Teil die ostwärts gegen den Semmering ziehende eisenerzhältige Grauwackenzone für Eisen- und Stahlindustrie genutzt. In den Hochtälern überwiegen Holzverarbeitung und Viehhaltung.

Die Wahrnehmung der Schönheit der Alpen und deren touristische Erschließung setzten im 19. Jahrhundert mit den Anfängen von Bergsteigen und Skisport ein. Der Fremdenverkehr (zweisaisonal, aber vor allem im Winter) entwickelte sich zum wichtigsten Wirtschaftszweig der Alpenregion.

FAUNA UND FLORA

Österreich weist ein breites Spektrum an Pflanzen- und Tierarten auf, die zum Teil endemisch sind und streng geschützt werden.

Fauna

In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Fuchs, Dachs, Marder, Rebhuhn.

In alpinen Regionen* sind Gemse, Murmeltier, Adler und Bergdohle heimisch. Für die pannonische Fauna charakteristisch ist das Vogelparadies im Schilfgürtel des Neusiedlersees (Reiher, Löffler, Säbelschnäbler, Wildgänse, uva.).

Seit einigen Jahren gibt es in Österreich auch wieder eine kleine Bärenpopulation, die sich in hauptsächlich in den waldreichen südlichen und zentralen Bergregionen aufhält.

* Alpine Fauna

Teil der österreichischen Faunengebiete. Die Ostalpen werden bevölkert von: Hirsch, Gemse, Murmeltier (im Raxgebiet ausgesetzt), Steinbock(in den Karawanken ausgesetzt), Braunbär, Schneehase, Alpenschneehuhn, Alpenfledermaus, Alpenspitzmaus, Alpensegler, Bartgeier (= Lämmergeier), Steinadler, Alpendohle und Alpenkrähe, Schneefink, Alpenbraunelle, Steinhuhn, Alpenmauerläufer, Alpensalamander, Alpenapollofalter und Gletscherfloh. In den Alpenflüssen gibt es Forellen, Saiblinge, Äschen und Schleien.

Flora

Die Vielfalt des Reliefs und des Klimas bewirkt eine artenreiche Pflanzenwelt. Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas.

Charakteristisch ist der Laubwald (Eichen, Buchen) bzw. Mischwald (Buchen, Fichten) in höheren Regionen Fichten, Lärchen und Zirben.

Vielfältig und farbenfroh ist die Alpenflora: Edelweiß, Enzian, Alpennelke, Arnika, Almrausch, Heidekraut und vieles mehr.

Besonders am Nordrand der Alpen dominiert das Grünland, im pannonischen Raum sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch. Östlich des Neusiedlersees findet man eine spezifische Salzsteppenflora. 

Österreichs Nationalparks, die sich über drei Prozent der Landesfläche erstrecken, dokumentieren die landschaftliche Vielfalt mit zum Teil einzigartigen Naturlandschaften, wie Ur- und Regenwald.

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